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max frisch sagte einmal, “geist ist die voraussetzung der langeweile” während schopenhauer meinte, dass ein geistreicher mensch in gänzlicher einsamkeit vortreffliche unterhaltung an seinen gedanken und phantasien hat …

da mir im moment einigermaßen langweilig ist, soll heißen, dass ich sonst nichts besseres zu tun habe, will ich der kombination beider weißheiten den kampf ansagen und deren gegenteil beweißen. dies geschieht bereits durch die veröffentlich dieses blogs. die erstellung aller folgender einträge dient der bekämpfung meiner langeweile und bietet dem geneigten leser vortreffliche unterhaltung ohne in einsamkeit zu verotten.

wie samuel johnson so trefflich bemerkte ist sprache die kleidung der gedanken. aus diesem grund eigent sich ein blog mustergültig für die wiedergabe eigener gedanken mittels sprache. dies bietet die möglichkeit den akt des teilens zu vollziehen, das heißt gedankengerüste mit anderen zu teilen. mithin wirke ich damit der gedankenarmut, welche sich in letzter zeit in unserem sprachraum breit gemacht hat, wirksam entgegen und halte es somit wie mutter theresa, die schon meinte “das einzige, was die armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen“.

die teils humoristische betrachtung der variablen themen soll keinesfalls respektlosigkeit oder dergleichen zu tage fördern. der humor dient lediglich der bindung des lesers an das thema und der verführung zum weiterlesen. schon larry leflaneur bemerkte, dass humor die intelligenz, welche ich zweifelsfrei zu meinen eigenschaften zähle, adelt. humor, satire und ironie sind elemente des genies und verwirklichen sich als grobheit des gebildeten.

soweit die ausführungen zu meiner motivation. bleibt mir noch die mitteilung der tatsache, mich zu den unterschiedlichsten themen äußern zu wollen und beim lesen viel spaß zu wünschen! unterschiedliche themen bedeutet an dieser stelle, dass ich keinerlei wertung der thematik an sich vornehmen werde, d.h. ich mache mir das grundgesetzlich zugesicherte recht der freien meinungsäußerung zunutze und nehme hierbei kein blatt vor den mund.